
Wednesday June 15, 2011 at 12:33PM from Sabine K.
Sightseeing, Sukhumvit road
In den Straßen Bangkoks fällt überall der internationale Einfluss ins Auge – vor allem der aus Indien. So bieten viele der Stände auf den Märkten farbenfrohe Saris an, und im Thai-Tempel des Finanzdistrikts verehrt man auch die hinduistischen Gottheiten und erbittet Wohlstand und Reichtum von ihnen. Außerdem stehen in vielen der Fünf-Sterne-Hotels indische Küchenchefs am Herd.
Das Viertel Sukhumvit ist eine Art indische Enklave mit einer Vielzahl der verschiedensten indischen Restaurants. Auch in anderen Stadtteilen ist der indische Einfluss unverkennbar – ob Märkte, Edelsteinhändler, Kunstgalerien oder Schneidereien.
In einem anderen Teil der Stadt, unmittelbar an Chinatown grenzend, finden Sie “Little India”. Hier sollten Sie den Phahurat Market besuchen, sowie den großen Sikh-Tempel namens Sri Guru Singh Sabha, der unter seiner goldenen Kuppel eine der größten goldenen Buddha-Statuen in Thailand birgt. Einst war dieses Viertel das Zentrum des Textilhandels.
Nicht verpassen sollte man außerdem den Wat-Pho-Tempel, den größten Tempel Bangkoks mit seinem überwältigenden liegenden Buddha aus Gold. Hier ist auch eine faszinierende Sammlung von Wandgemälden und Skulpturen zu besichtigen, sowie eine bezaubernde Gartenanlage. Weitere historische Sehenswürdigkeiten sind der Große Palast und Wat Phra Kaeo, über 150 Jahre lang Residenz der Thai-Könige. Heute kann man den heiligen Boden betreten, um die Architektur und den hochverehrten Smaragd-Buddha zu bewundern, der im 15. Jahrhundert aus einem einzigen Smaragdblock geschnitten wurde.
Am meisten Trubel und Atmosphäre herrscht an Bangkoks Flussufern. Hier befördern Wassertaxis und Fähren auf dem Chao Phraya die Pendler zur Arbeit und zurück, und die Touristen zu glitzernden Tempeln und exquisiten Geschäften – in Bangkok kann man nämlich wunderbar und günstig einkaufen.
Tags: sehenswürdigkeiten, chinatown, wat-pho
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