
Monday October 25, 2010 at 10:25AM from Steven C.
Geschäftliche Japan Reisen ohne Hürden meister,
Japan Rundreisen sind auch für Geschäftsleute geeignet. Bequemer und günstiger kann man Japan Reisen nicht buchen. Doch wer geschäftlich nach Japan reist, der muss viele Dinge beachten, wenn er nicht das Gesicht verlieren will. Trotzdem sind auch erfahrene Japanurlauber, die sich nach einigen Japan Reisen recht gut mit den japanischen Gepflogenheiten auskennen, nicht sicher davor, einen Fehler zu begehen.
Der ersten Fehler, den Geschäftsreisende machen können, ist die Wahl der Kleidung. Auch Touristen, die mit Japan Rundreisen einreisen, werden am Flughafen von Vertretern der Gastgeber abgeholt. In Japan wird geschäftliches streng vom privaten getrennt und deshalb ist die Geschäftskleidung schon während des Fluges Pflicht und die sollte beim Verlassen des Flugzeuges möglichst tadellos sitzen. Japaner teilen ihren deutschen Geschäftspartnern den Namen der Person, die am Flughafen wartet, mit. Hier ist Vorsicht geboten, wenn man den Namen auswendig lernen möchte. Japaner schreiben den Nachnamen vor den Vornamen. Den Geschäftspartner mit dem Vornamen anzureden, wäre grob unhöflich. Stattdessen ist es ein Zeichen von Respekt, den Nachnamen mit dem Anhängsel –san zu versehen. So wird aus Herrn Yakamoto, Yakamoto-san. Der Japaner wird das mit dem deutschen Namen ebenso handhaben, auch wenn Schmidt-san etwas merkwürdig klingt.
Während der Japan Reise wird man sehr schnell lernen, dass Japaner sich nicht die Hand geben, sondern sich stattdessen vorbeugen. Japaner wissen jedoch, dass das in Deutschland unüblich ist und erwarten auch keine perfekte Verbeugung. Die richtige Verbeugung, die man auch in der kurzen Zeit der Japan Rundreisen nicht erlernen kann, ist so kompliziert, dass man sich mehr blamiert, wenn man sie falsch ausführt, als wenn man sie weglässt. Im Zweifel ist es besser zu warten. Möglicherweise bietet der japanische Geschäftspartner die Hand, die man dann ergreift und keinesfalls schüttelt. Alternativ bleibt genügend Zeit eine kleine Verbeugung anzudeuten.
Geschäftsleute überreichen sich grundsätzlich Visitenkarten und zwar so, dass man sie so wie man sie greift, lesen kann. Auch wenn sie für Europäer nicht lesbar sein sollte, man behält sie in der Hand und betrachtet sie gründlich, bevor man sie wegsteckt. Meist wird man während der Japan Reisen dann mit dem Taxi zum Hotel geleitet. Zahlt man das Taxi selbst, so gibt man kein Trinkgeld. Nicht mal dann, wenn der Fahrer hilft, das Gepäck hineinzutragen. Der privaten Einladung des Geschäftspartners am Abend wird man während der Japan Rundreisen in jedem Fall folgen. Dazu erscheint man absolut pünktlich und bringt ein aufwändig verpacktes Geschenk mit.
Tags: japan, reise, rundreisen
Comments