
Tuesday April 28, 2009 at 2:56PM from daniel e.
Schnell und günstig durch Stockholm,
Stockholms öffentlicher Personennahverkehr wird zwar von Einheimischen gern kritisiert, hat aber dennoch ein für deutsche Verhältnisse recht hohes Niveau. Besonders erfreulich: U-Bahn-Türen werden Nachzüglern nicht wie hierzulande vor der Nase zugemacht.Stationen erkennen Sie an einem blauen T (für "tunnelbana") auf weißem Grund. Die drei Hauptlinien (blau, rot und grün) sowie die Pendelzüge ("pendeltåg") decken das gesamte Stadtgebiet einschließlich der Vororte ab. Hinzu kommen diverse Schiffslinien und ein umfangreiches Busnetz.Für sämtliche Verkehrsmittel gelten die Karten der staatlichen Beförderungsgesellschaft SL (Telefon 08/6001000). Neben der "klippkort" (20 Einheiten für 110 Kronen) sind für Touristen besonders folgende drei Varianten empfehlenswert: das 24-Stunden-Ticket (70 Kronen), das 72-Stunden-Ticket (135 Kronen) und die Monatskarte (450 Kronen). Kaufen kann man die Karten an SL-Schaltern, in "Pressbyrån"-Kiosken sowie in Touristenbüros. Es ist ratsam, sich dort auch rechtzeitig Fahrpläne zu besorgen. Die U-Bahn-Verkehr wird nämlich werktags um Mitternacht herum (am Wochenende erst um ca. 2.30 Uhr) für ein paar Stunden eingestellt. Und beim Warten auf den Nachtbus hat schon mancher kalte Füße bekommen.Zur nächtlichen Warterei bieten die Taxiunternehmen eine Alternative - allerdings keine besonders günstige. Die größten Firmen präsentieren ihre Namen deutlich sichtbar auf den Wagen, als da wären: Taxi Stockholm (Telefon 08/150000), Taxi Kurir (08/300000), Taxi 020 (020/939393) und Top Cab (08/333333). Vorsicht bei "Schwarztaxis" ohne Lizenz! Sie sollten die gängigen Tarife schon sehr gut kennen, um hier keine Bauchlandung zu erleben.Ein Mietwagen (z.B. von der Zentrale am Flughafen, Telefon 08/7978470) ist nicht unbedingt zu empfehlen, da die Entfernungen meist recht kurz sind und in der Innenstadt Parkplatzmangel herrscht. Zudem sind die Kontrollettis ("lapplisor") bei den Stockholmern wegen ihres rigorosen Durchgreifens gefürchtet. Wer trotzdem aufs Auto nicht verzichten mag, sollte die größeren Parkhäuser im Citybereich benutzen (Infos unter Stockholm Parkering im Web, s.u.) - und dann sein Ziel zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ansteuern. Außerdem gibt es an den Flughäfen sowie an den Fährterminals der Viking- und der Silja-Line bewachte Langzeitparkplätze.
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